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INFOS FÜR UNTERNEHMER/-INNEN-Newsletter III 11/2002  zurück
strichel_hori

Das virtuelle Einrichtungshaus, vom Einzelfall zum Modell der Zukunft ?

Die Kombination von Material-, Platz- und Transportminimierung ist sicherlich der Trend und die Zukunft auch in der Wirtschaft. Dies nicht nur aus ökologischen sondern auch aus ökonomischen Gründen.

Beim Einrichtungshaus hingegen ist man geneigt, sich grosse Ausstellungshallen vorzustellen, durch die man wandeln kann um sich nach mehreren Besichtungstouren zum Kauf eines Gegenstandes zu entscheiden.

Aber Fläche, Personalkosten und Entscheidungsdauer stellen für den Unternehmer Kostenfaktoren dar. Zudem rentiert es sich häufig nicht, in diesen Ausstellungshallen besonders qualifiziertes Beratungspersonal einzusetzen. Eein deutscher Kücheneinrichtungsverkäufer auf Mallorca hat deshalb mit Erfolg sein Verkaufskonzept komplett umgestellt: Die Ausstellungsräume wurden geschlossen und statt dessen die Präsentationsmöglichkeiten vor Ort beim Kunden ausgebaut.Mit Erfolg!

Die Zukunft scheint also dahin zu gehen, dass der Küchenverkäufer mit Laptop-Präsentation der möglichen Küchenelemente beim Interesenten vor Ort am Einrichtungsort erscheint und sich der Kunde auf der Basis der tatsächlichen Raumsituation die passenden Teile zusammenstellt.

Diese gewählten Zukunftsperspektiven werden dann virtuell gegenübergestellt. Für die ausgewählte Variante erstellt der Anbieter sodann einen Kostenvoranschlag. Passt dann alles, so erfolgt Lieferung und Aufbau direkt vom Hersteller.

Warum sollte sich dieses Konzept nicht auf andere Einrichtungshäuser übertragen lassen?

Eine bessere individuelle Beratung jedenfalls dürfte so gewährleistet sein.

strichel_hori

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