Das virtuelle Einrichtungshaus, vom Einzelfall zum
Modell der Zukunft ?
Die Kombination von Material-, Platz- und Transportminimierung
ist sicherlich der Trend und die Zukunft auch in der Wirtschaft.
Dies nicht nur aus ökologischen sondern auch aus ökonomischen
Gründen.
Beim Einrichtungshaus hingegen ist man geneigt, sich grosse
Ausstellungshallen vorzustellen, durch die man wandeln kann
um sich nach mehreren Besichtungstouren zum Kauf eines Gegenstandes
zu entscheiden.
Aber Fläche, Personalkosten und Entscheidungsdauer
stellen für den Unternehmer Kostenfaktoren dar. Zudem
rentiert es sich häufig nicht, in diesen Ausstellungshallen
besonders qualifiziertes Beratungspersonal einzusetzen.
Eein deutscher Kücheneinrichtungsverkäufer auf
Mallorca hat deshalb mit Erfolg sein Verkaufskonzept komplett
umgestellt: Die Ausstellungsräume wurden geschlossen
und statt dessen die Präsentationsmöglichkeiten
vor Ort beim Kunden ausgebaut.Mit Erfolg!
Die Zukunft scheint also dahin zu gehen, dass der Küchenverkäufer
mit Laptop-Präsentation der möglichen Küchenelemente
beim Interesenten vor Ort am Einrichtungsort erscheint und
sich der Kunde auf der Basis der tatsächlichen Raumsituation
die passenden Teile zusammenstellt.
Diese gewählten Zukunftsperspektiven werden dann virtuell
gegenübergestellt. Für die ausgewählte Variante
erstellt der Anbieter sodann einen Kostenvoranschlag. Passt
dann alles, so erfolgt Lieferung und Aufbau direkt vom Hersteller.
Warum sollte sich dieses Konzept nicht auf andere Einrichtungshäuser
übertragen lassen?
Eine bessere individuelle Beratung jedenfalls dürfte
so gewährleistet sein.